Internetgefahren wie Viren, Spyware, Trojaner, Würmer, Spam, Phishing, Betrug und Abzocke verständlich erklärt.
Browser Hijacking
Für das Hijacken (Entführen/Übernehmen) des Webbrowsers missbrauchen Internetkriminelle sogenannte Browser Helper Objects (kurz BHO genannt), das sind eine Art Plugins für den Internet Explorer, die eigentlich dazu gedacht sind den Browser mit nützlichen Funktionen zu erweitern. Die Angreifer übernehmen mit einem schädlichen BHO die Kontrolle über den Internet Explorer und manipulieren anschließend die Sicherheitseinstellungen und die Startseite und leiten den Nutzer auf meist gefährliche Webseiten weiter, wo schon weitere Schädlinge auf ihn lauern. Grundsätzlich kann zusätzlich jeder Webbrowser über offene Sicherheitslücken gehijackt werden.
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Viren sind die ältesten und wohl bekanntesten Computerschädlinge, daher wird der Begriff Virus häufig auch als Oberbegriff für andere Computerschädlinge verwendet. Viren kann man sich z.B. über E-Mail-Anhänge, verseuchte Software-Programme, unseriöse Webseiten, Datenträger wie CD-Roms oder USB-Sticks und Word-Dokumente (Makroviren) einfangen.
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Würmer sind eine besonders fiese Art der Computerschädlinge, denn sie können sich selbständig per E-Mail, über Instant Messenger und via Netzwerk verbreiten. Der bekannteste Wurm dürfte wohl der I-love-you Wurm sein, der im Jahr 2000 in kürzester Zeit weltweit Millionen Computer befallen hat. Ein Wurm der aktuell für Aufruhr sorgt ist Conficker.
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Ein Trojaner (ausführlich= Trojanisches Pferd) ist meistens als nützliche Software getarnt, z.B. als Spiel oder Bildschirmschoner. In Wirklichkeit hat ein Trojaner aber meist böse Absichten, nämlich die Überwachung aller Benutzeraktivitäten und des Internetdatenverkehrs, dass Ausspähen von sensiblen Daten wie Passwörter, Kontonummern, Kreditkartennummern etc., Missbrauch des Opfer-PC zur Zwischenablage von illegalen Inhalten oder die Fernsteuerung des Computers in der Regel für kriminelle Zwecke, wie z.B. zum Versenden von Spam (unerwünschte Werbemails).
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Spyware kommt häufig als Bestandteil vermeintlich nützlicher und kostenloser Software-Programme auf den PC. Sie sammelt in der Regel Daten über das Surfverhalten des Computernutzers und sendet diese Informationen an den Ersteller der Spyware. Im Gegensatz zu Viren verbreitet sich Spyware nicht selbständig weiter.
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Beim Phishing versuchen Internetkriminelle mit Hilfe gefälschter E-Mails oder Webseiten, welche vortäuschen von einer Bank, eBay oder einem Kreditkartenunternehmen zu stammen, den Internetnutzer dazu zu verleiten sein Passwort, Kreditkartennummer etc. preiszugeben um ihm anschließend das Konto leer räumen zu können.
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Der Begriff „Spam“ bezeichnet unaufgefordert zugesandte Werbe-E-Mails, mit meistens unseriösen Angeboten wie beispielsweise Potenzmittel aus China oder überteuerten Kreditangeboten. Zusätzlich beinhalten Spam-Mails auch häufig Links zu gefährlichen Webseiten, die dann versuchen Computerschädlinge auf Ihr System zu schleusen. 90% des Internet-Mailverkehr sind mittlerweile Spam-Mails.
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